Praxis für Psychotherapie und Hypnosetherapie

Ernst Meier, MSc, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, Hypnosetherapeut GHYPS, Notfallpsychologe FSP                                                                       


Zu den angewandten Methoden - „Tools“

Wer sich für eine Beratung oder Therapie interessiert, findet hier Angebote verschiedenster Therapierichtungen. Sie verweisen auf unterschiedliche Ausbildungen, Menschenbilder und Krankheitsmodelle. Dabei kommen verschiedene "Arbeitswerkzeuge" zum Einsatz. Insbesondere sind dies:


Gesprächspsychotherapie

Im vertrauensvollen Gespräch werden angeschaut: die eigenen Biographie sowie der Kontext und das aktuelle Umfeld. Dabei geht es darum, alte Muster zu erkennen, zu beleuchten und dann mit geeigneten Mitteln (Verfahren) zu durchbrechen, aufzulösen und zu integrieren, um so neue Wege zu finden und zu begehen. Techniken wie aktives Zuhören, Spiegeln etc. unterstützen diesen Prozess.


Hypnosetherapie

Hypnosetherapie ist ein sehr wirksames Tiefenentspannungsverfahren, das darauf spezialisiert ist, Ressourcen und Potentiale eines Menschen freizusetzen und zu nutzen, und das in einer breiten Palette von Schwierigkeiten und Störungen zentrale heilende Wirkung zeigt. Das hypnotherapeutische Verfahren hilft, 

  • "festgefahrene" Verhaltens-, Denk- und Fühlmuster zu erkennen
  • Veränderungsmöglichkeiten zu entdecken und neue Handlungsoptionen zu erproben und diese aktiv anzugehen im Sinne neuer Lösungsansätze
  • zentral mit krankmachenden Gefühlen in Kontakt zu kommen 
  • „verschüttete“ Ressourcen und Potentiale zu finden, freizusetzen und diese nutzbringend einzusetzen im Sinne einer Stabilisierung und Heilung
  • Tiefenentspannung zu erfahren, und so ein wirksames Tool (Instrument) gegen Burnout in der Hand zu haben
  • neue Einsichten und Potentiale zu entdecken

Das Verfahren ist sehr nachhaltig. Zentraler und moderner Vertreter dieser Therapierichtung ist Milton Erickson (1901-1980). Er war, wie auch Carl Rogers, der Ansicht, dass die hilfesuchende Person die einzige Instanz ist, die beurteilen kann, ob etwas hilfreich ist für den weiteren Prozess. 

Dabei wird das Vertrauen der Person in die "Weisheit des Organismus" gestärkt. Die Fähigkeit des Organismus wird dabei genutzt, in veränderten Bewusstseins-Zuständen Kräfte freizusetzen, die der Entspannung, Schmerzkontrolle, der Nutzung von Ressourcen etc. dienen können. Dabei  wird an gute und wichtige Erfahrungen angeknüpft, die der Klient/die Klientin bereits gemacht hat, und deren Kraft für die Lösung von heutigen Problemen genutzt werden kann.

Diese Verfahren können ebenfalls gut bei Prüfungsangst oder allgemein als mentales Training vor schwierigen Situationen eingesetzt werden, auch vor Leistungsanforderungen wie Sport, Fahrprüfung etc.

  

Es gibt einerseits die Möglichkeit, in einer Therapiesitzung zu einem bestimmten Thema direkt mit Hypnose zu arbeiten, andererseits kann der Klient, die Klientin auch Selbsthypnose erlernen und selbständig zuhause üben und verfügt damit über ein sehr effizientes Mittel zur Entspannung und innerer Stärkung. Auch Jugendliche sprechen gut auf diese Möglichkeit an.


Klinische Hypnose oder Hypnotherapie hat nichts zu tun mit Bühnenhypnose oder irgendwelchen „esotherischen“ Verfahren. Die Inhalte einer Hypnosesitzung werden genau vorbesprochen. Sowohl die Sprache als auch die verwendeten Bilder und Imaginationen sind auf den Klienten/die Klientin abgestimmt.


Ego State Therapie

Die Ego State Therapie wurde von John und Helen Watkins aus der Traumatherapie entwickelt.

Die Arbeit mit Ego States besteht darin, die verschiedenen Ich-Zustände, Persönlichkeitesanteile eines Menschen besser kennen zu lernen und zu verstehen. Im besten Fall kooperieren diese Anteile miteinander, unterstützen sich gegenseitig. Manchmal stehen sie aber in Spannung zueinander oder agieren sogar gegeneinander. Wenn es einerseits gelingt, die unterschiedlichen Bedürfnisse, Wünsche, Eigenschaften dieser Ich-Zustände klarer zu spüren und deren Funktion in der Gesamtpersönlichkeit Wert zu schätzen, und andererseits gut zu sorgen für "jüngere", bedürftige und verletzte Anteile -  im Sinne eines Coaches, der gut für sein "inneres" Team sorgt - lassen die innenseelischen Spannungen i.d.R. nach.

 

Embodiment

 ist eine neuere therapeutische Richtung, die den Körper zentral miteinbezieht und so hilft, seinen Körper mehr zu spüren, um so zu körperlicher Balance und Harmonie zu finden. Diese körperliche Einbeziehung ist sehr unterstützend für eine ganze Reihe von unterschiedlichen Trainings: Selbstwert, Autonomie und Abgrenzung, Kommunikation u.a.


Die Beschreibung weiter therapeutischer Verfahren ist in Ausarbeitung und folgt demnächst ...